Geschichte

Im Geschichtsbuch des Sachsenlaufes geblättert

Bereits Ende der 70er Jahre fanden sich Laufinteressierte im Kreis Meißen, die das noch junge Abenteuer Rennsteiglauf oder HGL wagten und sich in Folge zum regelmäßigen Training in Gruppen zusammenfanden. Im Herbst 1979 wurde durch unseren Sportfreund Dieter Schreiber auf der 30 km Strecke des Harzgebirgslaufes spontan die Idee geboren, ähnliches für die Volksläufer und Wanderer im Einzugsgebiet Dresdens zu schaffen.

Die Idee wurde in kürzester Zeit in die Tat umgesetzt, die Vorbereitung und Durchführung des 1. Sachsenlaufes erfolgte innerhalb von 6 Monaten!
Im Wesentlichen vom DTSB Kreisverband Meißen, dem Rat der Stadt Coswig sowie von Volkssportlern organisiert, wurde mit großem persönlichem Idealismus und unter Einbeziehung zahlreicher Förderer des Sachsenlaufes der Grundstein für diese erste DDR-offene Massenlaufveranstaltung im Kreis Meißen gelegt.

Männer und Frauen der ersten Stunde sind auch heute noch aktiv im Sachsenlauf-Organisationsteam eingebunden oder bei der Organisation von Laufveranstaltungen im Landkreis Meißen anzutreffen; Dr. Jürgen Pawlik : 2009 wird er zum 30. mal als Wettkampfarzt agieren! Günter Schwan: in den ersten Jahren verantwortlich für den Helfereinsatz und heute noch aktiv im Wettkampfgeschehen, Elvira Lindner: Finanzen / Meldebüro und aktive Läuferin, Karin und Gerd Hirsch, Volker Klitzke und …, um nur Einige zu nennen.

Stolz sind wir auf unseren Namen „Sachsenlauf“, den unsere Sportfreunde Schreiber und Krasselt damals gegen nationalistische Unterstellungen letztendlich durchsetzen konnten und der heute eine eingetragene Marke ist.

Zweifellos lebte der Sachsenlauf von der großen Massenlaufbewegung, die zu Beginn der 80er Jahre allerorts Laufgruppen und Lauftreffs entstehen ließ (die Coswiger Laufgruppe gründete sich im Januar 1981), aber ganz sicher rührt der Reiz dieses Coswiger Laufes auch von der schönen Streckenführung durch den Friedewald und das Moritzburger Teichgebiet.

Und nicht zuletzt hat sich der Sachsenlauf auch einen guten Namen als solide und vorbildlich organisierte Veranstaltung gemacht. So erfreut sich der Sachsenlauf alljährlich eines großen Zuspruchs gleichgesinnter Sportfreunde, die in Gemeinschaft wandern und laufen oder sich im Leistungsvergleich messen wollen.

Natürlich sind am Ende doch die bewältigten Strecken und Zeiten für die meisten der Teilnehmer von großem Interesse, aber immer blieb und bleibt der Sachsenlauf dem Volkssport verschrieben! So wurden die Streckenangebote in den 90er Jahren ergänzt um einen Schüler- und Familienlauf über 1,6 km und seit 1999 wurde zusätzlich eine 5 km Schleife in das Laufangebot aufgenommen.

Aber auch die Wanderstrecken wurden in den 90ern neu gelegt, teilweise integriert in die neu entstandenen Naturlehrpfade. Heute führen all 3 Strecken vorbei an markanten Sehenswürdigkeiten und geben oft den Blick frei auf die herrliche Hügel- und Teichlandschaft des Elbtales und Friedewaldes. Mir persönlich unvergessen bleibt die Hitzeschlacht 1981. Im Wechsel von stechender Sonne und kurzen Gewitterschauern zogen sich die 40 km an der Wendeschleife zum Großteich und um das Oberauer Bad endlos in die Länge und der Gedanke ans Aufgeben konnte die Bleifüße erst recht nicht mehr in Schwung bringen. Zum Glück ging es meinem damaligen Trainingsfreund ähnlich und so schleppten wir uns gemeinsam bis ins Ziel. „Nie wieder …!“ ( 1982 standen wir selbstverständlich in Neuhaus zum Rennsteiglauf wieder am Start, im Juni ging es beim Sachsenlauf über 28 km und im Herbst zum Friedewaldlauf!)

Der 1. Sachsenlauf 1980 empfing seine 385 Läufer und 100 Wanderfreunde recht kühl und regnerisch. Unter den Läufern fanden sich viele damals vom Rennsteiglauf oder anderen Läufen her „berühmte“ Namen wie Dieter Kaßbaum, Karl Heinz Richter, Heide Otto, Christa Moser…und die Dresdner Lauflegende Siegmund Regel.

Im steten Wechsel zwischen hochsommerlichen Temperaturen und naßkalten Bedingungen entwickelte sich der Sachsenlauf in den 80ern zu einer festen Größe im Laufkalender der Freizeitsportler aus nah und fern. Spitzenreiter in der Schlechtwettrechronik ist das Jahr 1988. Zahlreiche Stürze und Hochbetrieb im Sanitätsbereich führten zur Entscheidung, zukünftig einen veränderten Streckenverlauf im Schlußbereich zu wählen.
Anläßlich des 10. Sachsenlaufes 1989 kam erstmals die Zeiterfassung über Computer ( PC 1715 ) zur Anwendung; der Zieleinlauf erfolgte durch die neuen und noch heute eingesetzten „Zielhütten“ und mit dem VEB Polygraph Planeta konnte ein starker
Mitveranstalter ins Boot geholt werden. Im Übrigen gingen die Läufer und Wanderer bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf die Strecken!

Der 90er Sachsenlauf stand ganz im Zeichen der „neuen“ Zeit: Teilnehmerschwund auf breiter Front, völlig veränderte Rahmenbedingungen für die Vorbereitung und Durchführung einer solchen Veranstaltung; Sponsoren mußten neu gewonnen werden, alte Verbindungen galt es so gut es ging zu erhalten, denn plötzlich kostete Alles richtig Geld!

Verdienstvolle Org.büromitglieder schieden aus ( V. Krasselt, W. Pohl, R. Kohlstrunk, E. Goehrisch, H. Otto )
Aus der Laufgruppe der ehemaligen BSG Stahl Coswig wurden neue Sportfreunde für diese Tätigkeiten gefunden! Dieses neue Org.team hält unter dem Dach der neu gegründeten TuS Coswig 1920 e.V. seit 1991 in seiner Stammbesetzung bis zum heutigen Tag und sucht natürlich immer nach weiterer Verstärkung!

1992 wurde erstmals der Schüler- und Familienlauf über 1,6 km in das Programm aufgenommen und das mit großem Erfolg!
Mit Ernst Jäger hatten wir 1993 einen passionierten Wanderleiter gefunden, der im Rahmen geführter Wanderungen mit interessanten Details und Anekdoten zur Entstehung des Friedewaldes und der geschaffenen Bauwerken und Anlagen großes Wissen vermittelte.
Anläßlich des 15. Jubiläumslaufes 1994 wurden die mittlere Wanderstrecken (18 km) neu aufgenommen.
Um die Attraktivität der Wanderstrecken zu erhöhen wurden 1995 neue Routen vorrangig abseits der Laufstrecken gelegt, leider ging die Premiere dieser Streckenangebote etwas daneben, im Ziel ankommende Wanderfreunde berichteten uns von unglaublichen Irrfahrten, 2 Chemnitzer Sportfreunde waren die große Wanderrunde sogar entgegengesetzt gelaufen, hatten sich aber immerhin über die seltsame Wegmarkierung gewundert.
Was wäre der Sachsenlauf ohne die zahlreichen Helfer, Förderer und Sponsoren? An dieser Stelle herzlichen Dank an die Helfer aus dem Sportverein TuS Coswig 1920 e.V. und aus den öffentlichen Einrichtungen und Institutionen, an Familienangehörige, Schüler und befreundete Sportler und und und.
Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Teilnehmern über die Unterstützung des Sachsenlaufes durch Sponsoren und Verbände denn bei allem Enthusiasmus, ohne materielle und finanzielle Unterstützung von außen ist eine solche Veranstaltung nicht durchführbar.

Der 18. Sachsenlauf 1997 stand ganz im Zeichen der Hitze, jede Erfrischung wurde dankbar angenommen!

Der 20. Sachsenlauf 1999 setzte eine neue Rekordmarke, über 1150 Teilnehmer! Im Jubiläumsjahr gab es natürlich Neuerungen:
Die Premiere der 5 km Strecke als „Volkslauf“ und Einsteigerdistanz, die Eröffnung der Ausstellung „Geschichte des Sachsenlaufes“
Ein tolles Rahmenprogramm und natürlich großartige sportliche Leistungen gaben dem 20. eine außergewöhnliche Note!
Bereits zur Tradition geworden sind die Showeinlagen befreundeter Vereine und Sportler. Ob beim Fahrradtrail oder xWild Skatex, den akrobatischen Einlagen der Meißner Turner oder dem Programm der Cheerleaders, immer findet sich ein begeistertes Publikum ein. Und immer wenn Deutschland im Fußball WM Finale steht gibt es eine live Übertragung auf der Großleinwand. Für unsere Jüngsten stehen die Angebote des Freizeitmobiles des Kreissportbundes zur Verfügung, Infostände und Sportartikelverkauf runden den Rahmen der Sachsenlaufveranstaltung ab. Mit straffen Abläufen werden auch die Siegerehrungen ohne große Wartezeiten und aufgelockert durch unser Rahmenprogramm würdig durchgeführt.

Franz Gabler, Herbert Reimann und Siegmund Regel: Vielen Sachsenläufern ist sicher noch das Duell der Superoldies (M80) in Erinnerung. Aalener Spion Franz Gabler gegen den Blasewitzer Siegmund Regel. Am Ende hatte der Franz die Nase vorn, lief aber nachdem er sich etwas erholt hatte nochmals durchs Ziel: für die Presse!
(von links: Franz Gabler, Herbert Reimann, Siegmund Regel)

Der 25. Sachsenlauf war als Jubiläum etwas Besonderes, entsprechend ließen sich die Organisatoren einige Besonderheiten einfallen: Jeder Laufteilnehmer erhielt ein Jubiläumsheft und als Dankeschön für die zum Teil jahrelange Treue ein praktisches Handtuch.
Neben den sportlichen Ehrungen wurden auch unsere treuen Sponsoren gewürdigt.

Der 26. Sachsenlauf 2005 fand erstmalig seit den 80ern wieder auf dem oberen Sportplatz statt. Damit wurden der Zieleinlauf, die Siegerehrung und der gesamte Veranstaltungsschwerpunkt auf einen Platz verlegt, eine wie es sich zeigt gute Entscheidung.

Auch wenn die Organisatoren eigentlich erst durch die komplexe Sanierung der Spitzgrundschule und der Sporthalle diese Umstellung einführten, am Ende wurde aus der Not eine Tugend gemacht.
Trotz sintflutartige stürmischer Regenfälle am Vorabend fand die Veranstaltung wie gewohnt bestens organisiert statt; die Zelte waren alle wieder eingefangen worden, die Strecke nochmals komplett neu markiert … und schließlich fand auch Klara zurück nach Coswig.

Hitzeschlacht extrem zum 27. Sachsenlauf!!!

Dieser Lauf forderte von allen Teilnehmern und Helfern eine gewaltige Portion Durchstehvermögen und Härte!
Bereits in den Morgenstunden zeigte das Thermometer über 25 °C und es wurde immer wärmer! Im Ziel reichten die schattigen Plätze kaum aus, Abkühlung und Trinken war angesagt! Dennoch, im Sanizelt gab es nur wenig zu tun; die meisten Teilnehmer hatten ihr Lauftempo den extremen Temperaturen angepasst, die Organisatoren sagen Danke!

Zum 28. Sachsenlauf 2007 wurden erstmalig Walking / Nordic Walking – strecken über 11 km und 20 km ausgeschrieben. Damit wurde dem enormen Zuspruch für diese beliebte Freizeitsportart Rechnung getragen. Bei sonnigem, aber nicht so heißen Wetter schickte Landrat Arndttt Steinbach die 900 Teilnehmer auf die unterschiedlichen Strecken.
Der Zieleinlauf auf dem oberen Sportplatz sowie die Konzentration des Rahmenprogramms an gleicher Stelle boten erneut optimale Bedingungen für Aktive, Zuschauer und Gäste.

Zum 29. Sachsenlauf erwartete die Teilnehmer erneut schönes, fast zu warmes Wetter. Auch diesmal hatten sich die Organisatoren auf Änderungen im Umfeld einstellen müsse. Der Sportplatz blieb ( und bleibt auch in Zukunft ) tabu , der Zieleinlauf erfolgte wie zuletzt
2004 auf dem Wirtschaftsweg am Schulgelände.Toll bot sich dafür das fertig sanierte Schulhofgelände für das Rahmenprogramm an,
insgesamt also doch eine ausbaufähige und gut angenommene Lösung.

Der 30. Sachsenlauf (2009) hat zum Glück keine allzu langen Schatten geworfen.
Das ist im wahrsten Sinne des Wortes gemeint, denn wolkenverhangener Himmel und angenehm frische Temperaturen ließen den Lauf trotz mittäglichem Start in für jeden Teilnehmer erträglichem Rahmen ablaufen.
Die Organiatoren hatten sich erneut mit großem Engagement in die Vorbereitung dieser rundum gelungenen Veranstaltung eingebracht. Beim großes Rahmenprogramm bereits am Freitag wurden verdienstvolle Mitstreiter und Helfer des Sachsenlaufes gewürdigt, die restaurierte Vereinsfahne des TV 1926 wurde vorgestellt, Musik und eine Nudelparty rundeten den Vorabend ab.
Der Lauftag begann mit der offiziellen Namensgebung für unsere Zielgasse: „Sachsenlaufweg“. Mit Jens Bormann auf der 28er und Christian Zschorlich auf der 11er dominierten die Favoriten, aber einen Streckenrekord stellte über 5 km Daniel Naumann auf.
Da der Start erstmals an einem Sonnabend erfolgte, blieb auch genügend Zeit für ein anspruchsvolles Rahmenprogramm u.a. mit einer ausgezeichneten Live Band.
Der 30. Sachsenlauf wird mit dem Wettkampf-Sonnabend zunächst einmalig bleiben. Zuviele Parallelveranstaltungen zwingen die Organisatoren zurück zum traditionellen Lauf-Sonntag.

27. Juni 2010: 31. Sachsenlauf Coswig

Herrliches Wetter, sonnig, aber nicht zu warm, fleißige Organisatoren im Vorfeld, ein rundes Rahmenprogramm, der Landrat und der OB mit an Bord und vor allem zurück zum traditionellen LaufSONNTAG.
Da konnte eigentlich nichts schief gehen, hat es aber doch…
Erstmals neu im Programm fand der Bambinilauf über ca. 400 m tollen Anklang und bereitete neben kleinen Schmerzen vor allem viel Spaß.
In zügiger Reihenfolge starteten zunächst die Wanderer und Walker auf Ihre Runden über den Hohen Stein, zum Seerosenteich, die Moritzburger Kuppen- und Teichlandschaft, den Leuchtturm, dem Hellhaus, dem Schloß Moritzburg, zum Forsthaus Kreyern.. um nur einige der auch den folgenden Läufern gebotenen Sehenswürdigkeiten zu nennen.
Eine wirklich klasse Leistung bot die 10 jährige Emily Welker mit Ihrem souveränen Sieg auf der 5 km Strecke. Hier gewann bei den Männern mit Robin Duha ein starker Triathlet des heimischen SV Elbland. Tolle Fights und am Ende auch Ergebnisse gab es auf der 28 km Strecke.
Anders gestaltete sich der Ablauf auf der 11er Strecke. Hier wiesen die Markierungspfeile plötzlich in die Unwegsamkeiten des Friedewaldes!
Jemand hatte sich kurz vorm Start die Mühe gemacht, die Markierungen zu entfernen und an anderer Stelle wieder anzubringen. Im Ergebnis kamen zwar alle irgendwie ins Ziel, die Wege dahin waren aber zum Teil recht abenteuerlich… Erstmals in der Geschichte des Sachsenlaufes konnte ein Wettkampf nicht gewertet werden.
Die gründliche Auswertung dieser „Schwäche“, aber auch die faire und vorwärtsgerichtete Unterstützung durch die anwesenden LVS- und Sachsencup Repräsentanten lassen uns mit Optimismus in die Vorbereitung des 32. Sachsenlaufes gehen, jetzt erst recht!

Was uns Mut macht: Unser Gesamtleiter Jürgen Schildt konnte aus den Händen von „Ecki“ die TIP TEN Urkunde für die Vorjahresveranstaltung entgegen nehmen!

Übrigens: 2010 ging es ( zumindest für die 28 km Läufer ) vom Forsthaus Kreyern aus erstmals über den Fuchs- und Spitzberg zurück durch die “Schurre“ in Richtung Ziel. Damit wurde der bisher zu laufende Strassenabschnitt zum Spitzgrundteich erheblich verkürzt.

26. Juni 2011: 32. Sachsenlauf Coswig // Lichtenauer Sachsencup

Wie nun mittlerweile zur Tradition geworden, haben uns die umliegenden Bauarbeiten erneut zu Änderungen gezwungen, diesmal bei der Streckenführung über 28 km:
Erstmals zweigt die Strecke am Schlossteich Moritzburg vom bisherigen Verlauf ab (die Wanderer marschieren wie zuvor weiter geradeaus) und führt um den Teich herum vorbei an Adams Gasthof über „das Pferd“ zum St. Ullrich Tunnel. Vor dem Ilschenteich kommen dann beide Strecken, die 11,8 km und der lange Kanten ( nun 29,8 km ) wieder zusammen.
Moderate Temperaturen sorgten auch beim 32. Sachsenlauf für ideale Laufbedingungen.
Der Bambinilauf fand erneut guten Zuspruch und machte allen Beteiligten Riesenspass. Leider konnte diese steigende Tendenz auch in diesem Jahr trotz intensiver Werbung an den Schulen bei den Schülerläufen nicht verzeichnet werden.

Mit Christin Marx und Jens Borrmann dominierten 2 Ausnahmeathleten auf der 11,8 km Distanz. Carsten Hein trug sich als Überraschungssieger über 29,8 km in die Siegerliste ein, trotz Streckenverlängerung und zusätzlicher Anstiege sind Zeiten unter 2 Std. machbar!
Insgesamt nahmen inclusive unserer Wanderfreunde knapp 800 Aktive teil, der Sachsenlauf wurde auch 2011 im Lichtenauer Sachsencup gewertet.

24. Juni 2012: 33. Sachsenlauf Coswig // Lichtenauer Sachsencup

Tolle Stimmung und begeisterte Teilnehmer und Zuschauer prägten diesen gelungenen 33. Sachsenlauf 2012.
Bei idealen Bedingungen ( nachmittags sonnig ) ging es bereits früh am Morgen mit den Wanderern und Walkern in die Spur. Die Walker liefen erstmals mit Zeitnahme, die Streckenführung analog der Wanderstrecken war aber keine gute Entscheidung, zu oft musste man sich im Gelände orientieren. Deshalb gab es auch im Nachgang die klare Entscheidung: in Zukunft werden Walker & Nordic Walker auf den Laufstrecken geführt.
Erneut viel Spass bei den Bambinis, die vom „großen Start“ nach kurzer Ehrenrunde auch ins „große Ziel“ einlaufen konnten.
Bei den 11,8 km dominierte diesmal mit Sandra Boitz eine Eliteläuferin in 44 min, eine Zeit, die auf der verlängerten Strecke wohl länger Bestand haben wird.
Wahnsinnszeiten auch über 29,8 km, Andre Fischer und Patrick Langer fighteten sich auf unter 1:53 min, auch diese Zeit scheint Bestand zu haben…
Über 5 km kratzte Peter Lehmann vom heimischen SV Elbland knapp am Streckenrekord aus 2009.
Gesamt-und AK- Siegerehrungen wurden in würdiger Form durch den Landrat Herrn Steinbach und unseren OB Herrn Neupold durchgeführt.
Für ein tolles Rahmenprogramm sorgten die kürzlich in Florida prämierten Brockwitzer Cheerleaders.

30. Juni 2013: 34. Sachsenlauf Coswig // Bezirksranglistenlauf

Nach 2002 hatte die Elbe erneut große Landstriche unter Wasser gesetzt und zahlreiche Veranstaltungen (1.000 Jahre Brockwitz) mußten ausfallen.
Um so wichtiger war es den Sachsenlauf traditionell am letzten Juni Sonntag durchzuführen.


Erneut gute Wetterbedingungen (relativ frische Temperaturen, trocken von oben, unten noch etwas pfützig) spielten Teilnehmern und dem Veranstalter in die Karten.
Erstmals liefen die Kids auf der 1,6 km Rundstrecke mit Transponder und kamen auch im Rahmen der BRL in die Zeitwertung. Die mit großem Engagement für die Walker und Nordic Walker ausgelegten neuen Strecken (11,8 km und 20 km) wurden leider nicht im erhofften Umfang angenommen, da sollte es Änderungen im Folgejahr geben.
Um so erfolgreicher wurde die wachsende Teilnehmerschar bei den Jüngsten aufgenommen; die intensive Werbung in den Kindergärten zeigte Wirkung!
Favoritensiege gab es auf der 29,8 km Strecke: Bärbel Hempel / Döbeln zeigte einmal mehr ihr Ausnahmetalent während Marc Schulze die bisherige Bestzeit deutlich unterbot.

35. Sachsenlauf – Landrat 29. Juni 2014:

Streckenrekorde zum Jubiläum!
Karl Bebendorf / DSC unterbietet deutlich den 2011er Streckenrekord von Jens Bormann über 11,8 km (39:35) und Marc Schulze schraubt seine Bestzeit nochmal um 2 Minuten nach unten (29,8 km -1:47:13). John Heiland pulverisiert mit einen Superlauf alles Vorangegangene und läuft 5 km in 0:16:10 und Juliane Meyer SC DHFK erreicht über 11,8 km in 43:25 das Ziel.

Auch zum 35. Geburtstag atmete der Sachsenlauf wieder Volksfestatmosphäre, etwas, was Ihn seit seinen Anfängen ausmacht. Ein anspruchsvolles aber auch dicht gedrängtes Rahmenprogramm mit Showtanz, Kapelle im Festzelt, Hüpfburg und zahlreichen Kinderattraktionen im sehr schön gestaltetem Schulhof, buntem Markttreiben und dem unverzichtbarem Kuchenbasar rundeten den sportlichen Bereich ab. Nicht zu vergessen die würdigen Siegerehrungen (über 100 Pokale, Medaillen und Sachgeschenke)!
Und das Wetter? Im Prinzip hatten alle wieder großes Glück, die bedrohlichen Wolken öffneten sich erst nach den Siegerehrungen und der Regen setzte mit dem Aufbruch der letzten Teilnehmer gen Heimat (oder Elbhangfest?) ein.

28. Juni 2015: 36. Sachsenlauf Coswig // Sparkassencup Meißen

Stabiles Teilnehmerfeld mit 800 Aktiven auf allen ausgeschriebenen Strecken!


Und wieder purzelt ein Rekord! Seriensieger Marc Schulze fliegt mittlerweile über die 29,8 km ( 1:43:09 ) Auch Simone Burli kratzt an der Bestzeit von Bärbel Hempel.
Neu bei der 36. Auflage:
Zusammenfassung und teilweise Neulegung der Wander- und Walkingstrecken auf einheitlich 12 km und 24 km. Durchführung des Bambinilaufes auf einer Wendestrecke mit durchgehender Zuschauerkulisse.
Erneut war der Wettergott mit den Aktiven, ideales Laufwetter, tolle Organisation, sehr gute Strecken- und Zielversorgung und ein buntes Rahmenprogramm sorgten für zufriedene und (meist) glückliche Teilnehmer. Auch in diesem Jahr konnten die Organisatoren den Landrat Arndt Steinbach als Schirmherr gewinnen, der trotz vieler parallel anfallender Termine immer den Weg an den Start der kleinen und großen Läufe findet. Mit Mobilius, dem treuen Sachsenlauf-Motivator hatten die Bambinis auch Ihren Leuchtturm am Wendepunkt im Visier und liefen durch ein begeistertes Spalier zurück durchs „große Ziel“.

Victor Berger