Sachsenlauf

NEU: 6,3 km Crossrunde im Sachsenlaufrevier

Laufsportfreunde des Sachsenlaufteams haben als Alternative zum abgesagten 2020er Sachsenlauf einen 6,3 km Rundkurs markiert. Der Kurs läuft bis km 2,2 auf der Original-Sachsenlaufstrecke und bietet ab dem Seerosenteich auch den Crossläufern die gewünschte Abwechslung.

Start und Ziel ist traditionell auf der Friedewaldstrasse, Ecke Sachsenlaufweg.

Unter Beachtung der aktuell geltenden Hygieneregeln kann der Kurs einzeln oder in Kleingruppen absolviert werden. Erforderliche Achtsamkeit bei Strassenquerungen wird vorausgesetzt.

Die Strecke ist grob mit Sägespänen und teilweise durch kleine Schilder markiert.

Teilnahme und selbstgestoppte Zeiten (also auch Wanderer / Walker) können in einer Teilnehmer/ Ergebnisliste erfasst und eingesehen werden. Dazu genügt eine email -Info an meldebuero@sachsenlauf.de. Hier werden die Angaben in die Liste übertragen (Sportart / Name / Ort bzw. Verein bzw. Schule…/ Zeit / Alter / Sonstiges)

Teilnehmer- / Ergebnisliste

Zeitraum und Erfassung ist ab sofort bis voraussichtlich Ende August möglich.

Die Runde kann 1x als Singletrail (6,3 km) bzw. 2x als Doubletrail (12,6 km) absolviert und erfasst werden.

LG Sachsenlauf


Absage Sachsenlauf Coswig

Auf Grund der aktuellen Einschränkungen und Verbote muss auch der der 41. Sachsenlauf am 28. Juni 2020 abgesagt und auf das nächste Jahr verschoben werden. Die Vorbereitungen zu dieser Traditionsveranstaltung waren bereits weit vorangeschritten. Bevor es allerdings in die heiße Vorbereitungsphase geht, müssen wir aufgrund der bestehenden Unsicherheit zur Durchführbarkeit des Sachsenlaufes diesen Schritt gehen.

Die bisher eingegangenen Meldegebühren werden innerhalb der nächsten 3 Wochen zurückerstattet.

Wir hoffen, dass die Lauf-, Walker- und Wandergemeinde trotzdem aktiv bei der Stange bleibt und rechnen fest mit einer größeren Teilnehmerzahl zum Herbstlauf der TuS Coswig 1920 e.V. (30. Kleiner Sachsenlauf Coswig am 07. November 2020).

Die am Rande des Sachsenlaufs geplante Sponsoren- und Ehrenamt- Veranstaltung anlässlich des Vereinsjubiläums „100 Jahre Turn- und Spielvereinigung Coswig“ am 27. Juni 2020 wird gleichfalls abgesagt und verschoben.

Victor Berger
Org.büro Sachsenlauf


Stimmungsvoller Abschluss des Meissner Sparkassencups 2019

Bei nahezu idealem Laufwetter fanden sich 261 laufbegeisterte Enthusiasten im Coswiger Spitzgrund zur 29. Auflage des Kleinen Sachsenlaufes ein.
Die sehr anspruchsvollen und crossig angelegten Streckenführungen im Friedewald hatten in diesem Jahr noch einige zusätzliche „Bergwertungen“ in petto; Arbeiten auf Forstwegen machten eine kurze Streckenänderung notwendig.
Auf der Königsstrecke über 11,5 km wiederholte Robin Duha (SV Elbland) seinen Vorjahreserfolg. Anja Drechsler (SV TuR Dresden) setzte sich hier souverän bei den Frauen durch.
Auch bei den Schülern im 3,4 km – Lauf gab es keine Frage; Tim Rudolph (SV Elbland) hieß erneut der Sieger, Schwester Hannah mußte bei den Mädchen hart kämpfen um am Ende auch ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
Mit riesigem Vorsprung lief Holger Thieme (SC Riesa) auf der 7,2 km Strecke durchs Ziel, Fiona Gerber (SV TuR Dresden) konnte sich bei den Frauen in starker Zeit vor Jacobine Behrisch (Radeburg) durchsetzen.

Die Veranstalter von der TuS Coswig können erneut auf eine reibungslose und erfolgreiche Veranstaltung blicken.
Vom bisherigem Herzstück, der alten Spitzgrund-Sporthalle haben wir uns damit nach 40 Jahren verabschiedet und sind voller Erwartung auf die Nutzung der aktuell noch im Bau befindlichen neuen Sporthalle.

TuS Coswig 1920
Abt. LA/ Lauf

Ergebnisse
Bilder unter Fotogalerie
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Hitzeschlacht zum Jubiläum: Streckenrekorde bleiben unangetastet

Was für ein Jubiläum für Ausrichter des Sachsenlaufes: Zur 40. Auflage des beliebten Volkslaufes kamen bei schon zu gutem Wetter mehr als 840 Läufer, Walker und Wanderer in den Friedewald, von denen 791 bis zum frühen Nachmittag auch das Ziel erreichten. „Es lief vieles richtig gut. Wir können sehr zufrieden sein. Mein Dank gilt allen Helfern, die das Jubiläum zu einem Erlebnis gemacht haben“, resümierte Jürgen Schildt, der am Sonntagabend nach 15 Jahren die Hauptverantwortung für den Sachsenlauf abgab, sich im Verein aber weiter um die Organisation des Sachsenlaufes verdient machen will.

Zu den ersten Gratulanten gehörten noch vor dem ersten Startschuss Landtagspräsident Matthias Rößler und Landrat Arndt Steinbach. Sie würdigten den Lauf als ein Stück Sporthistorie, der auch die politische Wende überstanden hat und sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Das wurde bei Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad im Schatten erneut deutlich. Die Teilnehmerzahl war so hoch wie in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr und auch die sportlichen Leistungen waren überaus anspruchsvoll, wenngleich die Streckenrekorde logischerweise nicht in Gefahr gerieten. Nur über 5 Kilometer bei den Herren wackelte die Rekordzeit: In 16:23 Minuten verfehlte Peter Lehmann vom SV Elbland Coswig-Meißen die Bestmarke nur um drei Sekunden.

Neue Sieger gab es in den Hauptläufen über 29,8 Kilometer. Sten Währisch vom Skiclub Dresden-Niedersedlitz überquerte nach 1:56:30 Stunden die Ziellinie vor Andre Fischer vom Citylauf Verein Dresden und Marco Möhler aus Halsbrücke. Bei den Frauen war Franziska Kranich von EGZ Triathloin Görlitz/GR Falken in 2.22:41 Stunden die Schnellste. Sie verwies Jana Clement (Triathlonverein Dresden) und Sandra Bunk (LT Linde 79) auf die Plätze.

Beiden Siegern sah man die Strapazen des Laufers an. „Es hieß bei dieser Hitze einfach nur trinken, trinken, trinken. Sonst wäre mir die Schädeldecke davongeflogen“, sagte Währisch und lobte die Organisation: „Es war überall Wasser zum Erfrischen da und auch ausreichend Getränke. Perfekt.“ Franziska Kranich erlebte speziell auf den Schlusskilometern eine persönliche Hölle. „So etwas ist mir noch nie passiert. Ich war völlig platt, bin die Anstiege hoch gegangen und abwärts wie in Trance gelaufen. Die Zeit wollte ich lieber gar nicht erst hören. Ich dachte, ich bin weit über 2:30 Stunden. Da fühlen sich die 2:22 jetzt doch ganz gut an“, sagte die Görlitzerin. Die Vorjahrssieger Marc Schultze aus Dresden und Juliane Meyer aus Leipzig, die Mutterfreuden entgegensieht, waren diesmal nicht am Start.

Für alle Teilnehmer hatten die Organisatoren anlässlich des Jubiläums ein Ehrengeschenk parat. Speziell durften sich Wolfgang Herbst und Jürgen Winter bei der Siegerehrung freuen. Die beiden Läufer sind die einzigen, die alle 40 Sachsenläufe auf den verschiedenen Distanzen absolvierten und dafür ausgezeichnet wurden.

Voller Lob waren die meisten Teilnehmer. Die extremen Temperaturen erforderten kurzfristig einen höheren logistischen Aufwand der Organisatoren. Stimmen wie „einer der besten Läufe dieses Jahr“ oder „was die Ausschilderung und die Verpflegung betrifft, können sich andere Veranstalter eine Scheibe abschneiden“ wurden nicht nur einmal geäußert. Die Teilnehmer halfen sich aber auch gegenseitig. Bei hitzebedingten Übelkeiten verzichteten einige Läufer auf gute Zeiten, liefen zur nächsten Verpflegungsstelle und brachten den angeschlagenen Teilnehmern Wasser. Doch das gehört in der Laufszene ohnehin zum guten Ton und ist für die Betroffenen kaum der Rede wert.

Euer Sachsenlaufteam